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1947 - 1965 Zeitgeschehen
Am 17. und 18. Mai 1947 trafen sich 250 Delegierte der Katholischen Kaufmännischen Vereine aus allen vier Besatzungszonen in Letmathe zum 54. Verbandstag. Sie beschlossen die Wiederaufrichtung des Verbandes KKV mit dem Sitz in Essen/Ruhr.
In den verbotenen Jahren haben auch die Bielefelder Mitglieder Fühlung gehalten und so konnte der Verein am 2. August 1949 mit 66 Mitgliedern zu neuem Leben erwachen.
Auf dem Verbandstag von 1965 in Fulda hat der KKV entscheidend seinen Charakter verändert. Die Mitglieder des KKV-Verbandes waren bisher nur Angehörige der kaufmännischen Berufe ( Selbständige, Angestellte, Lehrlinge ) und Beamte. Seit der Wiederbelebung des Verbandes nach dem zweiten Weltkrieg und auf Grund der hervorragenden Stellung des KKV in der Gesellschaft, ergab sich die Notwendigkeit, den Verband für Verwaltungs- und technische Angestellte, freie und ähnliche Berufe zu öffnen. Nach zum Teil heftigen Diskussionen über die geplante Ausweitung ging der KKV 1965 auf seinem Verbandstag den entscheidenden Schritt zur Aufgabe des berufsständischen Prinzips. Er öffnete sich für alle mittelständischen Schichten einschließlich der Frauen und bezeichnete sich unter Beibehaltung des Signums „KKV“ jetzt mit
„KKV - Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung e.V.”.
Der KKV hat es 1965 in Fulda als erster kirchlicher Verband in Deutschland gewagt, sich über das Naturständeprinzip hinwegzusetzen und Frauen als gleichberechtigte Mitglieder aufzunehmen.
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