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1965 - 1976 Zeitgeschehen
Im gleichen Jahr dieser Umgestaltung entstand in Bielefeld aus den Trümmern des Katholischen Vereinshauses das neue Winfriedhaus. Im Hansazimmer fanden unter dem Verbandszeichen, dem Kreuzschiff, Diskussionsabende und andere Sitzungen des Vereins statt. Der große Gesellschaftssaal war Schauplatz von KKV-Karnevalssitzungen und Stiftungsfesten. 1971 wurde das Winfriedhaus als Treffpunkt der katholischen Vereine aufgegeben. Fortan sollte es als Wohn- und Verwaltungsgebäude der kirchlichen Einrichtungen dienen.
Die einschneidenden Veränderungen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kirche erforderten auch vom KKV eine Anpassung und Neuorientierung seines gesellschaftlichen Einflusses im Sinne christlicher Wertvorstellungen. So wechselten die Themen der Veranstaltungen von der fachlichen, berufsständischen Orientierung zur Gesellschafts- und Weltpolitik und nicht zuletzt zu den anstehenden Kirchenreformen. Querdenker und Reformer der katholischen Kirche wurden im KKV diskutiert.
Besondere Beachtung findet bis heute, die jährlich am Karfreitag eingeführte
„Stunde der Besinnung“.
Sie ist den KKV-Mitgliedern Quelle und Bestätigung der religiösen Überzeugung. Ausgewählte Referenten sorgen für fundierte Inhalte und der anschließende Kreuzweg in der St. Jodokuskirche für die christliche Besinnung und die religiöse Vorbereitung auf das Osterfest.
Neben vielen kulturellen Veranstaltungen, Familientagen und imponierenden Stiftungsfesten, wurde die KKV-Rallye zu einer lebhaften, Freundschaften fördernden Einrichtung. Ab 1976 wurde ein Wanderpokal ausgefahren. Als erster Sieger dieser Trophäe wurde Rudolf Weihkopf eingetragen, es folgten Frank Fröhlich, Heinz Peiniger, Hans-Joachim Gohla und Peter Claaßen. Die letzte Rallye erfolgte 1994, zu Fuß durch die Bielefelder Altstadt.
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