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Im Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung

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Das 19. Jhdt.

Das 19. Jahrhundert im KKV-Bezug

Durch die wirtschaftliche Notlage großer Teile der Bevölkerung entwickelte sich ab 1850 die so genannte Arbeiterfrage zur sozialen Frage. Die katholische Kirche bekannte sich zu einer gesellschaftlichen Umgestaltung, jedoch gleichzeitig zu einer eindeutigen Ablehnung der kommunistischen Ideale.

Mit dem Bischof Wilhelm Emanuel Freiherr von Ketteler hatte die katholische Kirche einen namhaften Vertreter ihrer gesellschaftlichen Vorstellungen und einen engagierten Kämpfer zur Gestaltung neuer Ideale.
Die katholische Soziallehre, eine Schöpfung dieser Zeit, konnte sich bis heute sinnvoll entwickeln und gilt für viele Sozialverbände, so auch dem KKV, als Basis ihres Wirkens.

Bischof Freiherr von Ketteler, sowie Domvikar Adolf Kolping und später der KKV Begründer Dr. Friedrich Elz, sahen in ihrer Grundidee:

Menschen gleichen Standes und gleicher Gesinnung zu wirtschaftlichem und sozialem Wirken zusammenzuschließen,

bereits um 1845 eine Möglichkeit, die Lage der Bedrängten nicht nur mit kirchlichen Mitteln zu verbessern.

Mit der Gründung von Standesvereinen sollte die Eigeninitiative zur Verbesserung der persönlichen und wirtschaftlichen Situation gefördert werden.
In dieser Zeit schlossen sich marianische Kongregationen für Kaufleute zu einem Verband zusammen.

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Dr. Friedrich Elz, KKV Begründer
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